The Kimchi Experience

Eigentlich wollte ich mehr so allgemein über ein preisgünstiges Gemüse schreiben. Doch dann fand ich ein paar coole (und furchterregende) Videos

Wenn man bei der Google-Suche „Chinakohl, langweilig“ eingibt, findet man tausend Anekdötchen und Rezepte. Ich wußte zum Beispiel nicht, dass Bio-Bauern Probleme mit dem Anbau haben, weil Chinakohl ein „Starkzehrer“ ist. Ihn überwiegend mit rein pflanzlichem, mineralstoffreichem Dünger gedeihen zu lassen, ist nicht einfach. Um gleichmäßige Kohlköpfe zu erzeugen, stehen auch im Bio-Anbau zumeist nur Hybride zur Verfügung. Nach einer Aussaat ist dann Schluss – die Pflanzen können sich nicht fortpflanzen.

Dann traf ich Fräulein Kimchi

Natürlich wollte ich wissen, was das Reformhaus zum Thema Chinakohl zu sagen hat – und fand bei der Recherche eine Broschüre über die „Darmgesundheit“ (Link siehe unten; viel Neues steht nicht drin). Dies wiederum führt zu dem milchsauer vergorenen koreanischen „Kimchi“ – Milchsaures hat ja bekanntlich einen positiven Effekt auf die Darmflora – und die Langeweile war schlagartig vorbei! Denn jetzt lernte ich „Fräulein Kimchi kocht“ kennen, die in Berlin zur Streetfood-Szene gehört. Seht selbst:

Und ab nach Korea

Ich lernte außerdem, dass das Machen von Kimchi in Korea eine Art Initiationsritual ist, bei dem junge Mädchen nach und nach in die Kimchi-Zubereitung eingeweiht werden – ganz feierlich im Kreis von Müttern und Tanten. Wie süß ist das? Und war nur einen Mausklick von einer Koreanerin entfernt, die beängstigend gut mit Messern umgehen kann. Vorhang auf für Maangchi!

Und hier der Link:

PDF-Download Reformhaus Ratgeber„Gesunder Darm“ von vitalia-reformhaus.de

Veröffentlicht am 29.08.2014

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