Essbare Stadt

Eine Idee setzt sich durch. Doch wo fing sie an? Und wer hat den Überblick? Hier findest du hilfreiche Videos

Krisenvorbereitung

Als erste Städte haben Todmorden und Andernach die Idee der „Essbaren Stadt“ wiederbelebt – aus ganz unterschiedlichen Motiven. Im britischen Todmorden – etwa eine Stunde von Manchester entfernt – wurde die „Essbare Stadt“ im Zuge der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts  aus nackter Not geboren. Mrs.Pam Warhurst stellt „The Incredible Edible Todmorden“ auf TED Talks vor – sehenswert!

Essbare Stadt: Die Andernacher

In Andernach waren es zwei Stadtplaner, die etwas gegen langweilige Grünanlagen unternehmen und für mehr Artenvielfalt sorgen wollten. Große Ehre gebührt deshalb Heike Boomgarden und Lutz Kosack. Das Projekt hat den Nachhaltigkeitspreis 2014 von ZEIT Wissen in der Kategorie Handeln gewonnen.

Mein Held: Maurice Maggi

Mein Held des Urban, bwz. Guerilla Gardenings ist und bleibt aber der Schweizer Maurice Maggi. Er verkörpert den wahren Spirit! Ein anarchistischer Ausprobierer ganz nach meinem Geschmack: Maggi liebt beispielsweise die roten Beeren von Eiben, die als hochgiftig gelten (schluck).  Auf sein jüngst beim AT-Verlag erschienenes Kochbuch freue ich mich schon….liegt noch in der Post. Hier die Rezension.

Wie komme ich überhaupt drauf? Aus aktuellem Anlass: In der „Essbaren Stadt“ ist jetzt Erntezeit. Ich habe bereits ein Kilo Haselnüsse im Knick nebenan geerntet und Brombeeren und Äpfel gepflückt. Nächste Challenge wird die Zubereitung von Hagebuttenmus sein. Ich halte euch auf dem Laufenden! Außerdem werde ich mir 2015 einen Mietgarten zulegen. Den habe ich auf der interaktiven Plattform stadtacker.net entdeckt. Und ich war auf Mundraub.org. Die Links findet ihr unten. Zuguterletzt: ein Video-Trüffel aus den USA.

Und hier die Links:

Hunger, aber kein Geld? Deine Stadt bietet dir Nüsse und Früchte. Klick einfach auf Mundraub.org

Du willst auch hochgiftige Eibenbeeren probieren? Hier geht’s zu  dem Kochbuch ”Essbare Stadt“ von Maurice Maggi, AT Verlag

Klaus Töpfer, Vandana Shiva und Bio-Foodmanager Folkert Engelsmann (natureandmore.com) sind übrigens auch Guerilla Gärtner – hier der Beweis

Johannisbeeren, noch unreif, im Urban Gardening Projekt

Johannisbeeren, noch unreif, im Urban Gardening Projekt

Veröffentlicht am 01.09.2014

 

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