Ein Teelöffel täglich

Eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten oder über Salate – auch wenn man keinen Heuschnupfen hat, kann etwas Schwarzkümmelöl nicht schaden

Sogar für Nestlé interessant

 

Wußtest du schon, dass Nestlé seit 2010 ein Patent auf die Verwendung von Nigella sativa anzumelden versucht? Der Konzern möchte es gern als natürliches Behandlungsmittel gegen Lebensmittelallergien unter der internationalen Patentnummer WO2010133574 registrieren lassen (Quelle: Wikipedia). Wir lassen das mal unkommentiert … weisen aber auf eine viel spektakulärere Wirkung hin, die uns vor kurzem von dem amerikanischen Rohkost-Journal »The raw foodworld« präsentiert wurde: Schwarzkümmelöl soll Krebs heilen können. Diese Wirkung führt man auf die Inhaltsstoffe Thymoquinone, Thymohydroquinone und Thymol zurück. Es spasst auch nicht mit Krankenhauskeimen: An 97 von 144 gegen Antibiotika resistenten Bakterienstämme konnte Schwarzkümmelöl andocken und selbst die gefürchteten  Pseudomonas aeruginosa- und Staphylococcus aureus-Kulturen unschädlich machen.

Nichts Neues für den Orient

 

Ein Fläschchen Schwarzkümmelöl fand man bereits als Grabbeigabe des altägyptischen Pharaos Tutanchahmun (etwa 1332 bis 1323 v.Chr.). Im nahen und fernen Osten, aber auch im indischen Ayurveda, genießt das aus den Samen des Hahnenfussgewächses Nigella sativa gepresste Öl einen ausgezeichneten Ruf. Gegen was es traditionell zu wirken vermag, lässt der Link zur Quranheilung ansatzweise erahnen.

Öl vom Hof Hoher Schönberg

Eher zufällig stiess ich auf einem Hamburger Wochenmarkt auf das Schwarzkümmelöl des Hofes Hoher Schönberg. Unweit vom Ostseebad Boltenhagen gelegen, wird die „Jungfer im Grünen“ (Nigella sativa) dort »gartenbaulich in Bioqualität kultiviert«. Jede Woche presst das Team um Jörg Altmann frisches Öl. Das Pressdatum wird auf jeder Flasche vermerkt; und auch in welchem Zeitraum es verbraucht werden sollte (vom 14. November reicht es beispielsweise bis Mai 2015). Im Flyer versprechen die Hersteller einen positiven Effekt bei unfassbar vielen Beschwerden. Mich interessieren »Entzundungen unbekannter Ursache, Hautirritationen, Hormonstörungen und Stärkung des Immunsystems.» Man wird sehen. Ein Versuch ist es wert: 100 ml kosten um die 12 bis 13 Euro.

Und hier die Links:

Wikipedia über das Interesse von Nestlé an echtem Schwarzkümmelöl.

Auf englisch: »Numerous studies show that black seed oil can cure cancer and provide other health benefits!« (Artikel aus »The raw foodworld«) – mit zahlreichen weiterführenden Links wie z.B. diesem, diesem und diesem (es geht um Diabetes)

Hier geht’s zur Homepage von Hof Hoher Schönberg

Weitere Bezugsquellen: allcura (Tipp: auch mal den Kreislaufanreger Cayenne-Tropfen ausprobieren), für Österreicher das Öl von feeling . Auch erhältlich in Demeter-Qualität

Schwarzkümmelöl bei Stiftung Warentest und als Mittel gegen Zecken beim Bayrischen Rundfunk

Veröffentlicht am 28.11.2014

2 Gedanken zu „Ein Teelöffel täglich

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