Fruchtsirups Liebling

Rhabarber, Himbeer, Ingwer-Zitrone: {sponsored} Voelkel-Fruchtsirup macht das feine vegane Dessert perfekt

Wir Blogger, das ist kein Geheimnis, werden von interessierter Seite gelegentlich bestochen bemustert. Ich beispielsweise stehe nicht nur auf dem Verteiler der Stone Brewery, sondern habe bereits Pakete von Lisa’s Kartoffelchips, Amanaprana und Jentschura erhalten. Neulich durfte ich mir aus dem Voelkel-Fruchtsirup Sortiment etwas Schönes aussuchen. Die Wahl fiel auf die Sorten Himbeer, Rharbarber und Ingwer-Zitrone. Als Gegenleistung, so mein Versprechen, sollte es ein paar Desserts aus der Versuchsküche geben. Die Ergebnisse stelle ich hiermit vor – tata und Tusch!

Gebackene Aprikosen auf Vogelbeersauce und Cashewsahne

Eine Kaskade fruchtiger Aromen verschmilzt zu einem köstlichen Ganzen: die Bittere der Vogelbeerensauce wird von der herbsüßen Säure des Rharbarersirups gemildert. In Form eines Fruchtspiegels schafft dies eine Grundlage, auf der sich die Lieblichkeit gebackener Aprikosen aus später Ernte entfaltet. Die Krönung ist die mit Ingwer-Zitrone-Sirup aromatisierte Cashewsahne. Für den nötigen Crunch sorgt ein Crumble, im Handumdrehen aus gehackten Nüssen, Getreideflocken, einer Prise Salz, etwas Öl und ein paar Teelöffeln Apfel-oder Traubensaft gezaubert. Wie das? Einfach alles mit den Fingern locker zu Streuseln vermischen und im Ofen bei 150° goldbraun backen. Gleichzeitig schiebt man die Aprikosen in den Ofen. Einfach in eine gefettete Form legen, mit sehr wenig Kokosblütenzucker bestreuen und circa 40  Minuten bei derselben Temperatur karamellisieren lassen.

Zubereitung Vogelbeeren-Sauce

Zutaten:
400 g Vogelbeeren
200 g Fliederbeeren
1 – 2 Streifen unbehandelte Zitronenschale
10 g Maisstärke
20 – 30 ml Rharbarbersirup

Vogelbeeren (aka Ebereschenbeeren) über Nacht einfrieren. So sollen sie etwas von ihrer Bitterkeit verlieren. Zusammen mit einer Handvoll Fliederbeeren (falls vorhanden), einem Stück Bio-Zitronenschale und sehr wenig Wasser zum Kochen bringen. Etwa eine Viertelstunde köcheln lassen. Danach die Früchte durch ein Sieb passieren. Den Saft auffangen und erneut aufkochen lassen. Maisstärke in etwas kaltem Wasser einrühren, den kochenden Saft von der Herdplatte ziehen und die Stärke unter Rühren zugeben. Falls nötig, noch einmal kurz aufkochen lassen, bis das Ganze zur sämigen Sauce verdickt. Mit dem Rhabarbersirup abschmecken. In eine Flasche oder ein Glas füllen und nach dem Auskühlen eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Zubereitung Cashewsahne

Zutaten:
150 g Cashewmus
eine Handvoll gecrushtes Eis
etwa 20 ml Ingwer-Zitronensirup
etwas Wasser

In einen Mixer (Personal Blender, Gefäß für Pürierstab) das gecrushte Eis geben. Wie man crusht? Einfach ein paar Eiswürfel in eine Plastiktüte geben und mit Hammer oder Nudelholz draufhauen. Cashewnussmus ins Mixgefäß geben. Nach und nach Sirup und Wasser einfüllen. Dabei sollte man erstmal sparsam vorgehen. Das Ganze kann leicht verwässen. Deshalb vorsichtig und schrittweise mixen (wahlweise pürieren), bis die gewünschte sahnige Konsistenz entstanden ist. Mit dem Sirup abschmecken.

Wie servieren?

In die Mitte eines Tellers die Sauce fließen lassen. Etwa so viel, dass die Hälfte des Tellers bedeckt ist. Da sie angedickt ist, bildet sie fast automatisch einen Kreis. Mit einem chinesischen Ess- oder einem Barbecuestäbchen (Profis nutzen eine Pipette) die Cashewsahne spiralförmig auf der Sauce verteilen. Dann mit einem Zahnstocher die Spirale von der Mitte aus sternförmig nach aussen ziehen. Die leicht abgekühlten Aprikosen asymetrisch auf dem Teller verteilen und mit dem Crumble bestreuen.

Mandeleis aus frischen Himbeeren

Selbst der leistungsstärkste Smoothie Mixer schafft es nicht, die Kerne frischer Himbeeren bis zur Unmerklichkeit zu pulverisieren. Aus diesem Grund püriert man zunächst die Früchte und streicht sie danach durch ein Sieb. Für das vegane Eis nutzt man nur das Püree. Um in puncto Kälte auf der sicheren Seite zu sein, friert man den Voelkel-Fruchtsirup Himbeere im Mischungsverhältnis Wasser/Sirup 1:1 als Eiswürfel ein. Zwingend notwendig ist das aber nicht. Man kann auch Sirup und Eis getrennt voneinander einsetzen. Lernkurve: Versucht nicht, den Sirup pur einzufrieren! Das klappt nicht – der hohe Zuckergehalt funktioniert wie ein Frostschutzmittel.

Eis herstellen ohne Maschine

Zutaten:
1 – 2 Schalen frische Himbeeren
200 g blanchierte, gehäutete Mandeln
30 ml Himbeersirup (je nach Belieben mehr)
eine Handvoll gecrushtes Eis oder geforene Fruchtsirup-Mischung

Röstet man die Mandeln bei 125°C etwa 15 Minuten im Ofen, werden sie etwas trockener und intensiver im Geschmack. Da Wasser kein Geschmacksträger ist, habe ich – siehe oben – Wasser und Sirup vor der Eisherstellung eingefroren. Himbeeren im Mixer pürieren, durch ein Sieb streichen und zurück in den zuvor gründlich ausgespülten Mixbehälter geben. Mandeln, Eis und Sirup hinzufügen. Auf hoher Stufe cremig mixen. Danach muss die Masse wieder mindestens 60 Minuten ins Eisfach. Vor dem Servieren nochmal im Mixer cremig schlagen. Letztere Arbeitsschritte erübrigen sich, wenn man eine Eismaschine besitzt. Dann mit der Frucht-Nuss-Masse je nach Herstellerangaben weiter verfahren.

Fruchttörtchen mit Tahin-Rharbarber-Vanillesahne

Brombeeren tut das Backen überraschend gut: sie legen in puncto Aroma nochmal ordentlich zu. Aber auch Zwetschgen eignen sich perfekt. Damit dieser Beitrag nicht ausufert, bitte ich die geneigten Leser, sich selbst nach einem Tarte-Rezept für die Törtchenböden umzusehen. Man kann außerdem auch ganz auf einen Boden verzichten und stattdessen nur die bestreuselte Frucht seiner Wahl in einer gefetteten Form backen (etwa 30 – 45 Minuten bei 150°C). Der eigentliche Clou ist die sahnige Creme aus Tahin-, Rharbarbersirup und Vanille. Obwohl sie sie nicht in den Schatten stellen kann, nimmt sie es als vegane Alternative durchaus mit echter Sahne auf – unbedingt ausprobieren!

Zubereitung Tahin-Rharbarber-Vanillesahne

Zutaten:
150 g Tahin
1 – 2 Tl Vanillepulver- oder -extrakt
20 – 30 ml Rhabarbersirup
eine Handvoll gecrushtes Eis (oder eine kleine Menge Eiswasser)

Alle Zutaten in den Mixer (Personal Blender, Vitamix) geben und bei hoher Schlagzahl zu sahniger Konsistenz aufschlagen. Dabei Eis oder Wasser vorsichtig dosieren. Sollte das Ganze zu flüssig geraten sein, weiteres Tahin hinzufügen. Falls gerade nicht zur Hand, ginge zur Not auch ein Mandel- oder ein anderes, neutral schmeckendes Nussmus.

Veröffentlicht am 04.09.2016

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